Unruhen in Delhi

Seit der Einführung des neuen Einbürgerungsgesetzes kommt es immer wieder zu Protesten. Schon während des Besuchs von Präsident Trump eskalierte die Situation zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen hinduistischem Mob und muslimischen Protestlern im überwiegend muslimisch bewohnten Nordwesten Neu-Delhis mit inzwischen 40 Toten und vielen Verletzten. Die Tragik: Die alarmierten Polizeikräfte schauten untätig zu oder prügelten mit. Hier ist der Link zu einem Bericht der Vatican-News über den Aufruf des Erzbischofs Anil J. Couto der Diözese Delhi, den muslimischen Mitbürgern zu helfen:
https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-03/indien-delhi-erzbischof-muslime-einbuergerungsgesetz-gewalt.html

Arabische Inschrift im Weltkulturerbe Qutb Minar in Neu-Delhi. Der ausgedehnte Bezirk mit mehreren Moscheen, muslimischen Gräbern, Wandelgängen und einem 72 Meter hohen Minarett entstand nach der Eroberung des fruchtbaren Tieflandes Nordindiens durch Muhammad aus Ghur (dem heutigen Afghanistan) im 12. Jhdt. Es ist eines der wichtigsten Zeugnisse islamischer Herrschaft in Nordindien.

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